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- Schirmherr Axel Kober

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Axel Kober - Schirmherr der Kronacher Klassik AKADEMIE

Als Axel Kober 2008 die Schirmherrschaft der Kronacher Klassik AKADEMIE angetragen wurde, brauchte er nicht lange zu überlegen. Gerne übernehme er dieses Amt für ein Projekt, das er - wie er in seinem Grußwort schildert - vor Jahren mit auf den Weg gebracht habe.
 

Axel Kober wurde 1970 in Kronach geboren und wuchs in Steinwiesen auf. Er besuchte das Frankenwald-Gymnasium und erhielt bei Burkhard Fussek Violinunterricht. Nach seinem Abitur absolvierte er ein Dirigierstudium an der Würzburger Hochschule für Musik bei Prof. Peter Falk und Prof. Günther Wich und einen zweijährigen Meisterkurs für Liedbegleitung bei Irvin Gage an der Musikhochschule Zürich.

Sein erstes Engagement führte ihn 1994 an das Mecklenburgische Staatstheater Schwerin. Von 1998 bis 2003 arbeitete er am Theater in Dortmund, zuletzt als erster Kapellmeister und stellvertretender GMD. Während seiner Dortmunder Zeit war Axel Kober mehrfach Mitorganisator und künstlerischer Leiter der Burghard-Fussek-Gedenkkonzerte in Kronach, die zum Andenken an den 1999 verstorbenen Musikpädagogen von seinen Schülern und Kollegen veranstaltet wurden und aus denen 2004 die Kronacher Klassik AKADEMIE hervorging.

2003 wechselte er an das Nationaltheater Mannheim, wo er 2005/06 zum stellvertretenden GMD und ein Jahr später zum kommissarischen GMD ernannt wurde – ein Engagement, das er zur Erarbeitung seines umfassenden Opernrepertoires nutzte.


2007 wurde Axel Kober Musikdirektor und an der Seite von Riccardo Chailly musikalischer Leiter der Oper Leipzig, wo er u. a. mit Janáceks “Jenufa”, einer Schönberg-Trilogie sowie Wagners “Die Meistersinger von Nürnberg” und “Tristan und Isolde” Aufsehen erregte. Auf sein Debüt 2007 beim Großen Konzert des Gewandhausorchesters folgten jährliche Wiedereinladungen.

Seit der Spielzeit 2009/10 ist Axel Kober Generalmusikdirektor der Deutschen Oper am Rhein, wo er seither mit einem breiten Repertoire entscheidende Akzente setzt: Er dirigierte Werke von Rameau, Mozart, Rossini, Verdi, Wagner, Bizet, Charpentier, Puccini, Lehár und Strauss sowie Opern des 20. und 21. Jahrhunderts wie Brittens “Peter Grimes”, Poulencs “Dialogues des Carmélites”, Widmanns “Das Gesicht im Spiegel” und die Uraufführung von Oehrings “SehnSuchtMEER”. Eine enge Verbindung besteht darüber hinaus zum Ballett am Rhein u.a. mit Brahms’ “Ein Deutsches Requiem” und Gustav Mahlers 7. Sinfonie in den Choreographien Martin Schläpfers sowie Rameaus Ballettoper “Castor et Pollux”, bei der Axel Kober erstmals mit der Neuen Düsseldorfer Hofmusik zusammenarbeitete. Auf “Ariadne auf Naxos” und “Der Rosenkavalier” (Strauss), “Aida” (Verdi), “Der fliegende Holländer” (Wagner) und “Il trittico” (Puccini) sowie “Turandot” (Puccini), “Die lustigen Weiber von Windsor” (Nicolai), “Der goldene Hahn” (Rimski-Korsakow) und den Ballettabend b.26 in den letzten beiden Spielzeiten folgen 2016/17 – neben einem vielfältigen Repertoire – die Premieren “Otello” (Verdi), “Das Rheingold” (Wagner) und in Zusammenarbeit mit Martin Schläpfer Rossinis “Petite Messe Solennelle”.

Gastspiele führten Axel Kober außerdem an die Königliche Oper Kopenhagen, an die Volksoper Wien und ans Theater Basel. In Hamburg gastierte er beim NDR Sinfonieorchester und an der Staatsoper, wo er zuletzt mit Bizets “Carmen” zu erleben war. Nach seinem Debüt an der Deutschen Oper Berlin 2009 mit Strauss’ “Die Frau ohne Schatten” dirigierte er dort auch “Parsifal”, “Tannhäuser” und “Lohengrin”. 2015 war er mit “Tristan und Isolde” an der Opéra du Rhin Strasbourg und mit “Elektra” (Strauss) an der Semperoper Dresden zu erleben, 2016 mit dem “Fliegenden Holländer” am Opernhaus Zürich. Ein besonderer Höhepunkt war das Debüt mit “Tannhäuser” bei den Bayreuther Festspielen 2013, mit dem er auch die Festspiele 2014 eröffnete. 2015 und 2016 dirigierte er in Bayreuth den “Fliegenden Holländer”.

Neben seinen vielfältigen Aufgaben an der Deutschen Oper am Rhein stehen auf Axel Kobers Agenda für 2016/17 u. a. Sinfoniekonzerte mit den Düsseldorfer Symphonikern und Duisburger Philharmonikern, “Macbeth” (Verdi) an der Hamburgischen Staatsoper sowie sein Debüt an der Wiener Staatsoper.

Quelle und Foto: Deutsche Oper am Rhein


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Die Kronacher Klassik AKADEMIE ist eine Initiative von KRONACH Creativ
in Zusammenarbeit mit der Berufsfachschule für Musik Oberfranken,
der Sing- und Musikschule im Landkreis Kronach,
der Maximilian-von-Welsch-Schule Kronach
 und dem Frankenwald-Gymnasium

Träger des Kultur-Förderpreises des Landkreises Kronach
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Schirmherr Axel Kober, GMD der Deutschen Oper am Rhein

in memoriam Burghard Fussek (1942-1999)